Kaum nähern sich die krisengebeutelten Finanzmärkte dem Jahresende, geht das Schreckgespenst Inflation um. In der Vergangenheit haben Inflationsängste oft einen Run auf Gold ausgelöst. So ist auch aktuell ein Ansturm auf das Edelmetall zu beobachten. Denn die Inflationsangst scheint ebenso vor den Notenbanken nicht Halt zu machen.  Bereits von Juli bis September kauften sie rund 150 Tonnen auf. Damit  haben sie so viel wie nie zuvor in einem Quartal angehäuft. Offenbar wollen die Währungshüter in der Schuldenkrise ein solides Polster aufbauen. Einer Umfrage der Zeitschrift „Stern“ zufolge denkt sogar jeder dritte Deutsche darüber nach, Gold zu kaufen.

In den vergangenen fünf Jahren erklomm der Goldpreis ein Rekordhoch nach dem anderen. Hintergrund ist die steigende Angst vor Staatspleiten, die Anleihen, Aktien und Währungen mit sich reißen können. Doch was steckt hinter dem aktuellen Goldrausch?

Zum einen verbirgt sich hinter dem Goldboom der vergangenen Jahre mehr als nur reine Spekulation. Denn mit der Staatsverschuldung wächst auch die Furcht vor einem Währungskollaps. Angesichts der Schuldenkrisen in Europa und den USA ist Gold attraktiver geworden und wird in inflationären Zeiten als sicherer Hafen betrachtet. Doch wird das Edelmetall diesem Ruf gerecht?

Dieser Frage geht die Studie „Inflationsgefahr – Ursachen und Schutzinstrumente“ unseres strategischen Partners Man  nach. Gold wird nach vielen Jahren der Nichtbeachtung wieder als ein sicherer Fluchthafen und Währungsersatz gesehen. Zumindest langfristig. Ob Gold eine sinnvolle Wertanlage ist, hängt allerdings stark vom Einstiegszeitpunkt ab. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss: „Grundsätzlich können speziell Gold und tendenziell auch Silber aktiv verwaltet als langfristiger Schutz gegen Teuerung und gegen Finanzkrisen angesehen werden – andere Edelmetalle dagegen eher weniger.“ Auch über das AHL Diversified Handelssystem, Basis vieler apano-Produkte, kann an der Wertentwicklung von Gold partizipiert werden.

Mehr zur Man-Analyse – Mit Gold die Teuerung umschiffen (18.11.2011)

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