Für apano ist der Dresdner Börsentag eine gern wahrgenommene Veranstaltung zum Jahresauftakt. Erstmals bot der Börsentag Dresden nicht nur Privatanlegern komprimierte Informationen aus erster Hand, sondern mit dem DZB-Fachkongress auch Finanzdienstleistern die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung.

Ich besuche die Börsentage seit Jahren, um mit Kunden und Branchenkollegen ins Gespräch zu kommen und weil mir lebenslanges Lernen sehr wichtig ist. Im Rahmen des Vortragstages kristallisierte sich heraus, dass Zertifikate nach wie vor mit Vorurteilen und Mythen behaftet sind. Aus meiner Sicht sind ein offener Dialog über Chancen und Risiken sowie objektvierende Aufklärungsarbeit nach wie vor dringend notwendig. Denn: Die Anlageklasse Zertifikate bietet meiner Meinung nach – richtig eingesetzt – gegenüber Direktanlagen viele Vorteile. Diese erschließen sich oftmals jedoch erst auf den zweiten Blick.

Generell herrschte auf dem Börsentag in Dresden die Stimmung, dass 2012 ein spannendes, aber auch wohl ein gutes Aktienjahr wird. Mehr und mehr wird deutlich, dass es sich im Kern eben nicht um eine Euro-Währungskrise, sondern um eine öffentliche Schuldenkrise und um die Krise einiger Banken handelt. Auch die apano-Anlagestrategien haben die Auswirkungen dieser Krise zeitweise beeinflusst. Hierzu hatten viele Anleger Fragen, die Beatrix Scherbaum und Markus Olgemann aus der apano-Geschäftsabwicklung bzw. Kundenbetreuung ebenso offen wie nachvollziehbar beantworten konnten. Wir drei finden, dass es ein Zeichen von guter und vertrauensvoller geschäftlicher Zusammenarbeit ist, dass wir bei solchen Veranstaltungen so viele gute alte Bekannte treffen. An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön für die langjährige apano-Treue der Börsentags-Besucher!

Wir Aussteller waren uns hinter den Kulissen einig, dass es an der Zeit für durchgreifende Reformen ist, damit es nicht zu einem Katastrophenszenario kommt. Allerdings ist hier weder „Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren!“, noch eine Überregulierung in Richtung Planwirtschaft zielführend. Anderes Denken wird auch hier gefragt sein, und der Weg bis zum Ziel ist noch weit. Der Vortrag von Frau Susanne Schmidt „Wie geht es weiter mit Finanz-, Schulden- und Eurokrise: Was ist zu tun?“ war daher der gelungene Abschluss dieses Börsentages.

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