Finanzdienstleister nehmen das Marktumfeld seit mehr als drei Jahren als „alles andere als einfach“ wahr. Welche Trends das derzeitige Kundengeschäft von Vermögensberatern und -verwaltern dominieren, legt apano im Rahmen einer aktuellen Studie offen. An dieser nahmen über 100 Anlageberater, Sparkassen/Banken, Genossenschaftsbanken und Portfolioverwalter teil.

Ein Ergebnis ist, dass Vermögensberater und -verwalter ihre Arbeit gut gemacht haben. Denn trotz der Verwerfungen an den Märkten beklagen „nur“ 31,7 % der Studienteilnehmer gesunkene Assets under Management. Jedoch: Weit mehr als die Hälfte der Befragten erfreut sich eines gestiegenen oder zumindest konstant gebliebenen Volumens. Aus meiner Sicht ist dieses Ergebnis in Anbetracht des als derzeit schwierig geltenden Finanzgeschäfts bemerkenswert. Ich gratuliere zu dem gut ausgeführten Auftrag, das Anlegergeld im Sinne des Mandates anzulegen und damit das investierte Vertrauen nachhaltig zu rechtfertigen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Risikoreiche Anlagen, die hohe Renditen versprechen, liegen bei Anlegern nicht im Trend. Wer hätte das gedacht. Denn gerade aktuell sind die Befürchtungen vor Inflation weit verbreitet. Zudem haben sich deutsche Aktien sehr vorteilhaft entwickelt. Ganz ohne Risiko geht es jedoch auch nicht, denn leider gilt immer noch zu oft: „Sie kaufen erst, wenn sie meinen, jedes Risiko vermieden zu haben. Meistens kaufen sie zu spät“ (Paul Getty).

Ich finde es gut, dass neben Aktien (86,5%) verstärkt alternative Investments (77,8%) genutzt werden. So sind Anleger nicht immer nur auf steigende und noch weiter steigende Börsen angewiesen, sondern können zwischenzeitliche Korrekturen auch ertragsbringend nutzen.

Die Studie hat uns ein gutes Bild darüber vermittelt, wie der Markt derzeit „tickt“. Wir werden die Ergebnisse dazu nutzen, unser Produktangebot weiter auszubauen. Erste Ergebnisse präsentieren wir Ihnen Anfang 2013.

Die Studienergebnisse stellen wir Ihnen gerne elektronisch zur Verfügung. Bestellen können Sie diese unter blog@apano.de.

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One thought on “Mehr Vertrauen statt Risiko”

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