Für Verbraucher und Anleger derzeit kaum zu übersehen: Die Preise für Rohstoffe steigen. Dennoch sind steigende Rohstoffpreise keine Einbahnstraßen. In den letzten 100 Jahren gab es auf diesem Markt immer wieder ausgeprägte Haussen und Baissen. Mit Futures können Anleger beide Entwicklungen für sich nutzen.

Ein Investment, bei dem Anleger von beiden Marktrichtungen profitieren können, sind Managed Futures. Steigt zum Beispiel der Preis für Rohöl, können Managed-Futures-Händler „long gehen“, um damit Gewinne zu erwirtschaften. Fallen die Preise für Rohöl wieder, gehen Managed-Futures-Händler „short“ in Rohöl und nutzen somit fallende Kurse. Doch was sind die wichtigsten Gründe für steigende und fallende Rohstoffpreise? Zuallererst: Rohstoffe sind endlich – irgendwann geht auch das letzte bisschen Kohle, der letzte Tropfen Öl zur Neige. Preise sind Knappheitsindikatoren, daher steigen die Preise. Außerdem wächst die Weltbevölkerung und damit die Nachfrage. Letztere wird durch Schwellenländer wie China angekurbelt. Zudem sind viele rohstoffproduzierende Länder in politisch oder klimatisch weniger stabilen Regionen gelegen. Jedoch: Fallende Rohstoffpreise sind in Zukunft dennoch nicht ausgeschlossen. Die weltweite Konjunktur und damit die Nachfrage kann durchaus abflachen. Regionen können langfristig befriedet oder neue Vorkommen und Fördermethoden entdeckt werden. Anleger sind mit einem Managed-Futures-Investment auch bei fallenden Preisen auf der sicheren Seite.

=203

One thought on “Rohstoffe für jede Marktlage”

  1. Die Rohstoffpreisentwicklung ist momentan sehr wechselhaft. Experten behaupten, dass die internationalen Rohstoffmärkte aufgrund ihres zyklischen Verhaltens auch in Zukunft immer wieder von Preisspitzen und extremen Ausschlägen gekennzeichnet sein werden. (Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/produktion-technologie/preise-fuer-rohstoffe-bleiben-wechselhaft/ )
    Die Schwierigkeit liegt in der Preisvorhersage. Parallelentwicklungen innerhalb einzelner Gruppen können die Preisvorhersagen jedoch deutlich verbessern. Die Einteilung der Rohstoffe könnte in Gruppen wie Buntmetalle, Industrieminerale, Leichtmetalle, Elektronikmetalle, Stahlveredler und Edelmetalle eingeteilt werden.

    Gruß,
    W.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.