Die Schuldenkrise von USA und Europa hat sich in den letzten Tagen in massiven Rezessionsängsten an den Börsen entladen. Die erste Crash-Welle führte den Dax dabei in der Spitze um Minus 16,1% innerhalb von zwei Wochen nach unten. Von derartigen Marktsituationen konnte AHL in der Vergangenheit profitieren.

Das Handelssystem AHL hat gemessen an Man AHL Diversified plc vom 26.7.2011 bis zum 1.8.2011 insgesamt 3,9% zugelegt (Quelle: Man-Datenbank, Bloomberg). Den Juli 2011 kann AHL daher mit einem Plus von 4,9% abschließen (Quelle: Man-Datenbank, Bloomberg). Die Hauptgewinne kamen dabei aus den Bereichen Bonds, Währungen und Zinsen. Per 1.8.2011 war AHL in den US-Indizes noch gering long, in den Europäischen Indizes bereits leicht short. Mittlerweile sind alle Aktienindizes auf „short“ gestellt. Dies allerdings mit geringen Gewichtungen, da die Volatilität sehr hoch ist.

 Auch in den nächsten Wochen und Monaten dürfte die nun gestartete Marktsituation einen guten Nährboden für Trends in allen Märkten liefern. AHL bietet dabei meiner Ansicht nach wieder einen guten Krisenschutz für die Depots.

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2 thoughts on “AHL bewährt sich”

  1. In früheren Jahren hatte MAN AHL eine gute Performance.
    Seit ca 2009 werden keine nennenswerte Gewinne erwirtschaftet, das verschleiern die 10 Jahreskurven!
    Liegts an den Managernwechsel oder auch an den hohen Performance_Fees?

    Gruss
    W.Grün

    1. Richtig ist, dass AHL gemessen am AHL Diversified Programme im Jahr 2009 ein Minus von 18,2 % und damit das erste negative Kalenderjahr überhaupt erzielt hatte. Dadurch ist per se eine Seitwärtsbewegung in den letzten zweieinhalb Jahren entstanden. Das darauffolgende Jahr 2010 allerdings bescherte AHL bereits wieder ein Plus von 21,0 %. Betrachtet man lediglich die letzten 3 Jahre 2008, 2009 sowie 2010 kommt man somit auf eine Durchschnittsrendite von 7,3 % p.a. Dies ist zwar niedriger als die historische Durchschnittsperformance von AHL seit Auflegung (15,3 % p.a. seit 30.06.1991), liegt aber nicht in einer Verschlechterung des Systems begründet, sondern im Wesentlichen an dem gesunkenen Zinsniveau. Da AHL lediglich 20 % des investierten Kapitals als Marge benötigt, werden die restlichen 80 % als Tagesgeld geparkt. Dadurch ist ein nicht unwesentlicher Renditeanteil von AHL abhängig vom Marktzins.

      Die Performance Fees von AHL sind seit dem Start unverändert und wurden auch in den vergangenen Renditen in gleicher Höhe berücksichtigt. Der von Ihnen angesprochene Managementwechsel durch die Fusion von Man und GLG im letzten Jahr hat bei AHL selbst zu keinen Veränderungen geführt. Hier hat Tim Wong, seit 2002 CEO von AHL, weiterhin das Ruder in der Hand und steht nach wie vor an der Spitze von AHL.

      Nach wie vor ist oberste Prioritäten bei Man, die Leistungsfähigkeit von AHL kontinuierlich zu verbessern und an sich verändernde Märkte anzupassen. Hierfür gründete 2007 Man gemeinsam mit der University of Oxford das Oxford-Man Institute of Quantitative Finance (OMI) in Oxford. Die ersten Neuerungen aus dieser Zusammenarbeit wurden 2010 in das System eingeführt. 2010 hat AHL gemessen am AHL Diversified Programme bereits wieder ein Plus von 21,0 % erwirtschaftet.

      Die Quelle der genutzten Performance-Werte: Man-Datenbank/ Bloomberg.

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