apano-Stimmungsindex wieder optimistisch

Am Freitag öffnete die nächste große Notenbank die Schleusen:  überraschend hat auch Chinas Zentralbank nun den Preis für Geldbeschaffung verbilligt. Dieses gemeinsame, multinationale Dauerfeuer der großen Notenbanken ist eine mächtige Waffe gegen die hartnäckige Wachstumsschwäche, die sich rund um den Globus festzusetzen scheint. Natürlich ist diese Maßnahme noch nicht ausreichend. Billiges Geld allein nützt nichts, es muss auch genügend Interessenten geben, die es in Anspruch nehmen – die also entweder investieren oder konsumieren wollen. Das passiert aber nur, wenn ausreichend Zuversicht besteht, dass die Wachstumsdelle bald überwunden ist und die Preise dann anschließend höher und nicht niedriger sein werden. Der Angst vor global auftretenden „japanischen Verhältnissen“ – einer seit 2 Jahrzehnten andauernden Phase stagnierender Preise und Konjunktur – steht die Hoffnung gegenüber, dass die Weltwirtschaft doch bald wieder Fahrt aufnimmt. Die seit ihrem Tief im Oktober wieder rasant steigenden Aktien rund um den Globus scheinen zu indizieren, dass der Optimismus in die zukünftige Ertragsstärke der Unternehmen – und damit das Vertrauen in eine sich wieder stärker erholende Weltwirtschaft – heute größer ist, als es in den Medien manchmal den Anschein hat.

MSCI World-Index auf Allzeithoch

Über den europäischen Tellerrand hinaus geschaut ist fest zu stellen, dass Aktien global, gemessen am MSCI World-Index,  heute auf Allzeithoch stehen. Natürlich liegt das erheblich an den in diesem Index hoch gewichteten US-amerikanischen Aktien, deren Wirtschaft ohnehin brummt. Aber dies allein hätte nicht gereicht, um einen Rekordstand zu erklimmen. Der apano-Stimmungsindex verharrte in den letzten Wochen im zuversichtlichen Bereich. Der Kurssprung vom Freitag an Europas Börsen und an den Börsen der Schwellenländer führte diese Märkte aber nun erstmals seit Mitte September wieder über wichtige Hürden. In Folge dessen kletterte der apano-Stimmungsindex nun ins  optimistische Szenario.  Wir werden im vermögensverwaltenden Fonds apano HI Strategie 1 unsere ohnehin bereits seit Mitte Oktober zunehmend offensivere Ausrichtung deshalb in dieser Woche noch stärker ausbauen.

Der Regenschirm für Ihr Kapital

Der apano-Stimmungsindex steht „mittig im neutralen Bereich“. Der DAX sucht nach starken Verlusten in der letzten Zeit nach seiner Richtung. Und auch der Goldpreis ist in der letzten Zeit eher rückläufig. Das aktuelle Zinsniveau für bonitätsstarke Anleihen ist niedrig. Jedoch sind es gerade diese drei Anlageklassen, die die deutschen Privatanleger fokussieren, wenn es um Geldanlagen geht.

Abwarten ist also keine gute Lösung. Denn eines ist sicher: Es gibt keine kostenfreien Parkmöglichkeiten für Ihr Geld. Auf dem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto wird es real betrachtet mit Sicherheit immer weniger.

Wir haben für Sie eine Möglichkeit gesucht, mit der Sie sich dieser inflationsbedingten Kapitalvernichtung entziehen können. An Aktien führt nach herrschender Meinung kein Weg vorbei (Sachkapital!). Gold wird immer noch als Krisenwährung angesehen. Deutsche Anleihen haben in Bezug auf ihre Sicherheit international einen guten Ruf.

Gewappnet gegen kalte Duschen an der Börse

Was spricht also dagegen, in einen Korb aus diesen drei Anlageklassen zu investieren? Nichts, außer der latenten Angst, dass Aktien weiterhin fallen, der Goldpreis weiter sinkt und die Zinsen eventuell eines Tages wieder steigen. Kalte Duschen an der Börse stehen einer guten Geldanlage jedoch oftmals im Wege.

Wenn diese Befürchtungen Realität werden, dann profitiert derjenige, der einen Allwetterschutz über den Korb gezogen hat. Bis zu 2 von 3 Anlageklassen können nämlich im Fall der Fälle rückwirkend zu Ihren Gunsten herausgerechnet werden.
Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit von Negativjahren recht deutlich ab und die Wahrscheinlichkeit eines positiven Jahres steigt an.

Zudem gibt es als Zusatzversicherung eine 90 %ige Kapitalgarantie der Emittentin UBS zum Laufzeitende nach 7 Jahren.

Steigen z.B. die Aktienkurse, was mangels Anlagealternative viele für wahrscheinlich halten, dann nehmen Sie als Anleger an der Aufwärtsbewegung zu 90 % teil. Steigt der Goldpreis, was bei einem erneuten Krisenszenario mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit passieren wird, dann nehmen Sie als Anleger an der Aufwärtsbewegung teil.

Fazit: Ein wetterfestes Investment, passend zur aktuellen Börsenstimmung.

Erfahren Sie hier mehr Details über die apano 3 Anlageklassen-Zertifikate.

Stimmung an den Aktienmärkten trübt sich weiter ein

Seit dem Auslaufen des großen Verfallstermins für Optionen und Indexfutures zum Quartalsende am vergangenen Freitag fehlt es wichtigen Aktienmärkten weltweit an jeglicher Aufwärtsdynamik. Lediglich die beiden großen Fernostbörsen in Japan und China erweisen sich noch als stabil. Ansonsten etablieren sich zunehmend größere Abgabewellen, die von halbherzigen Gegenbewegungen nur zum kleinen Teil wieder egalisiert werden. Diese wellenförmigen Bewegungen führten diese Woche zu mehreren neuen Interimstiefs, ohne dass neue Interimshochs erreicht wurden. Damit sind wir eindeutig in einer Abwärtskorrektur angekommen. Die Frage ist nun, wie weit diese gehen kann.

US-Börsen werden in den nächsten Tagen entscheidend sein

Unserer Meinung nach wird es entscheidend sein, wie sich die großen US-Börsen in den nächsten Tagen verhalten werden. Insbesondere Europa läuft derzeit wieder einmal – wie so oft – nur wie eine gehebelte Ableitung den großen amerikanischen Indizes hinterher.

Dort ist nun eine wichtige Marke zu beachten: die 1950 beim S&P 500. Dort verläuft die 100-Tage-Linie dieses weltweit wichtigsten Index. Seit Dezember 2012 hat diese Linie gehalten bzw. wurde nur minimal unterschritten, das Erreichen bot stets exzellente Kaufgelegenheiten. Bis dahin ist der Weg nicht mehr weit: nur noch 1% muss es nach unten gehen. Historische Erfahrungen zeigen jedoch, dass in den wenigen Fällen, wo diese Linie nicht hielt, meist dann eine größere Abgabewelle über die Märkte rollte. Wenn der kleine Bruder des S&P 500, der Russell 2000, der die kleineren US-Unternehmen repräsentiert, ein Vorbote für die Anlegerstimmung sein sollte, so steht uns das Schlimmste noch bevor. Dieser Index ist inzwischen weit unter seinem Allzeithoch vom Frühjahr 2014 und befindet sich seit Anfang September in einer Abwärtsbewegung, die sich beschleunigte, nachdem er die 100-Tage Linie durchbrochen hatte.

apano HI Strategie 1 wird defensiver ausgerichtet

Der apano-Stimmungsindex ist gestern Nachmittag auf den tiefsten Stand seit Mitte August gefallen und jetzt nur noch „neutral“. Für uns das Signal, stärker auf die Bremse zu treten. In erheblichem Umfang sind wir deshalb seit heute Vormittag dabei, unseren vermögensverwaltenden Mischfonds apano HI Strategie 1 auf dieses defensive Szenario umzustellen.

Besuch bei Londoner Fondsmanagern

Markus Sievers und ich waren Dienstag bis Donnerstag in London. Wir haben uns mit den meisten der dort ansässigen Fonds-Manager unterhalten, die wir in unserem apano HI Strategie 1 mit einer Zielallokation bedacht haben. Konkret besuchten wir die Häuser Man, GLG, BlackRock, Marshall Wace und RWC. Hintergrund war neben dem persönlichen Kennenlernen insbesondere auch die Entwicklung der letzten 6 Wochen. Denn seit etwa Mitte März zeigen die meisten Manager von Long/Short Strategie-Fonds auffallende Konditionsschwäche. Das ist der Grund, warum unser Fonds seitdem leicht an Boden verloren hat, obwohl eigentlich an der Oberfläche – sprich: auf Ebene der Indizes – die Märkte ganz ordentlich liefen. Es war uns wichtig, zu ermitteln, mit welchen konkreten Herausforderungen die Manager sich konfrontiert sahen.

3 Problemfelder kristallisierten sich heraus: ein Umschwung im Momentum der Aktien/Branchen („Favoritenwechsel“), ein Sell-Off von regionalen Favoriten (Bsp. Italien) sowie eine Unterperformance der Small Caps versus Large Caps. Interessanterweise haben die Manager ganz unterschiedliche Lösungskonzepte vorgelegt, die überwiegend überzeugend klangen.

Gemäß unseres stringenten Risikomanagements auf Einzelfondsebene hatten wir sukzessive die Fonds mit der hartnäckigsten Abwärtsbewegung über die letzten Wochen reduziert und teilweise inzwischen sogar komplett verkauft. Andererseits haben wir aber auch da Aufstockungen vorgenommen, wo sich Stabilisierung einstellte. Die Erkenntnisse aus London fließen nun bei unserer nächsten Allokationsrunde mit ein. Zusammen fassend lässt sich sagen, dass das Konzept des apano HI Strategie 1 die „Alpha-Manager“-Schwäche gut abgefedert hat, aber trotzdem natürlich deren – gemäß unserer Anlagephilosophie damals wie heute gewollte – hohe Gewichtung die Performance in den letzten Wochen etwas belastete. Wir haben nun den Eindruck gewonnen, dass unsere Zielfondsmanager das oben beschriebene für sie schwierige Umfeld inzwischen beherrschen. Bestärkt wird diese Hoffnung durch die Resultate der letzten Tage, in denen sie fast durchgängig wieder positive Gewinnbeiträge lieferten.

Falls es über das Wochenende bei den diversen anstehenden Wahlen keine bösen Überraschungen gibt, werden wir nächste Woche unser derzeit auf „optimistisch“ stehendes Stimmungsbild etwas stärker ausreizen  und die Quote Aktien „long only“ in die obere Range unserer Gewichtungstoleranz führen, um damit die Dynamik des apano Strategie 1 zu erhöhen. Das werden wir dann über Index-ETFs umsetzen, denn aus diesem Teil des Portfolios wollen wir überwiegend die reine Marktbewegung, also das „Beta“, schöpfen.

Austausch eines Leitwolfs im apano-Stimmungsindex

Ab heute werden wir die Stimmung des chinesischen Aktienmarktes nicht mehr über den Hang Seng China Enterprises Index (HSCEI) messen, sondern über den Shanghai Stock Exchange Composite Index (SSECI).  Die beiden Indizes weisen ähnliche Kursverläufe auf.

Wir sind jedoch der Auffassung, dass der breit aufgestellte SSECI genauer die Stimmung der chinesischen Konjunktur und Anleger widerspiegelt als der stark auf Finanzwerte fokussierte und auf lediglich 40 Werte konzentrierte HSCEI.

Der apano-Stimmungsindex ist am Freitag von „optimistisch“ in „zuversichtlich“ gewechselt. Der Austausch des China-Leitwolfs führt heute zu einer geringfügigen weiteren Stimmungsabkühlung.

Deutsche Finanzbranche optimistisch

Die deutsche Finanzbranche läutete das Jahr traditionell mit dem Mannheimer Fondskongress vom 29. bis 31. Januar 2014 ein. Die Stimmung war überwiegend gut, denn die meisten Besucher und Teilnehmer (ob nun Austeller oder Fondsmanager) blicken recht optimistisch in die Zukunft. Viele von ihnen bewerten die Aktienmärkte trotz der aktuellen kleinen „Delle“ als positiv mit weiterem Potenzial nach oben. Das liegt auch daran, dass viele Kongressteilnehmer Aktien als „alternativlos“ betrachten.

Das war z. B. die Aussage des Referenten Prof. Max Otte. Hinsichtlich Rentenmarkt waren fast alle einer Meinung, dass nur in „Nischenmärkten“ Geld zu verdienen sei. Auch die oft beschworene Zinswende wird wohl dieses Jahr nicht kommen. Aber ohnehin ist das bessere Chance-Risiko-Verhältnis am Aktienmarkt zu finden – eine Meinung, die ich sehr häufig während des Mannheimer Fondskongresses gehört habe. Asien und die Emerging Marktes wurden häufig genannt. Aber auch an den Börsen Südeuropas schlummert weiteres Potenzial.

Auf jeden Fall sollten sich die Investoren damit abfinden, dass das Renditenniveau auf Jahre gesehen niedrig bleiben wird. Wenn jemand mehr Rendite haben möchte, muss er bereit sein, die damit verbundene Volatilität in Kauf zu nehmen.

Der Hauptredner am Mittwoch war der Ökonom Robert Gordon. Er sprach recht kritisch über das Wachstumspotenzial in den USA. Einige Stimmen warnten vor zu viel Euphorie, denn zu behaupten, dass die Krise bereits vorbei wäre, sei verfrüht. Das behauptete jedenfalls Prof. Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts.

Am zweiten Tag besuchte ich den Vortrag des früheren griechischen Ministerpräsidenten, Giorgos Papandreou. Er sprach über seine Regierungszeit in Griechenland, mit welchen Problemen seine Regierung zu kämpfen hatte und wie es zum Schuldenschnitt kam.

Zukunftsgerichtet plädierte er für ein gemeinsames Europa, in dem die einzelnen Länder enger zusammenrücken sollen – ein grünes Europa wie er es auch nannte. Sein Vortrag war für mich das Highlight des diesjährigen Mannheimer Fondskongresses.

Fondsvolumen HI Strategie 1 bereits über 10 Millionen Euro

Mit dem heutigen Tag ist der von apano betreute Fonds HI Strategie 1 in die nächst höhere Liga aufgestiegen: Das Fondsvolumen hat die 10-Mio-Marke überschritten. Wie haben wir dieses Geld im Fonds investiert? Der apano-Stimmungsindex ist heute auf den tiefsten Stand seit Sommer 2013 zurück gefallen. Der in der letzten Woche begonnene scharfe Kursrückgang der Aktienmärkte hat sich heute in Fernost nahezu ungebremst fortgesetzt.

Europa schafft momentan zwar eine Stabilisierung um die Schlusskurse von Freitag, hat damit also die am Freitag nachbörslich eingetretene weitere Eintrübung wieder egalisiert, dennoch kann von einer Beruhigung keine Rede sein: Die extrem gestiegene Volatilität – messbar z.B. am V-DAX  – zeugt von erheblicher Unsicherheit. Da der apano-Stimmungsindex bereits in der Vorwoche zuerst eine Stimmungsverschlechterung und später dann auch die Szenarioänderung angezeigt hatte, reduzierten wir ja bereits letzte Woche die Gewichtung der offensiven Bausteine.

Wir haben dies heute fortgesetzt, so dass unter dem Aspekt des verantwortbaren Risikos nun der Fonds seiner Zielallokation für das bestehende Szenario „neutral“ entspricht. Freilich halten wir nun auch recht viel Kasse. Bevor wir diese reinvestieren, wollen wir darauf warten, wie die Märkte auf die Veröffentlichung der Ergebnisse aus der FED-Sitzung am Mittwoch reagieren werden. Dies halten wir für wichtig, denn die jüngsten Turbulenzen der Märkte rühren zum großen Teil daher, dass die Währungen etlicher Schwellenländer derzeit unter erheblichem Abgabedruck stehen.

Eine weitere Reduktion der monatlichen Anleihekäufe seitens der FED würde diesen Druck weiter erhöhen. Wir glauben jedoch, dass die FED im genauen Wissen über die unmittelbaren Auswirkungen deshalb ihr Tapering verzögern wird, was den Märkten dann voraussichtlich wieder helfen würde. Wir handeln jedoch nicht auf Basis von Analysen und Vermutungen.

Unser Handlungsleitfaden richtet sich stattdessen nach der Interpretation von Erwartungen oder Ereignissen. Deshalb sind für uns nur die Kurse wichtig. Erst, wenn diese Entwarnung senden, werden wir wieder offensiver investieren.

 

Die ersten 100 Tage des Fonds HI Strategie 1

Am 19. Juli 2013 initiierte in Hamburg eines der führenden deutschen Investment-Unternehmen, HANSAINVEST, einen Fonds mit dem Namen HI Strategie 1 (WKN: A1J9E9). Der Fonds startete als sogenannter Vorratsfonds – es war eine Hülle ohne Inhalt. Zur gleichen Zeit schloss das Dortmunder Unternehmen apano Investments nach 2-jähriger Entwicklungsarbeit und 1-jährigem Probelauf die letzten Vorbereitungen für einen vermögensverwaltenden Mischfonds ab. Anfang Oktober 2013 trafen HANSAINVEST und apano die Entscheidung, das apano-Gedankengut in die HANSAINVEST Fondshülle zu integrieren und die Verträge wurden unterzeichnet.

Heute vor genau 100 Tagen war es dann soweit: Am 8. Oktober 2013 übernahm apano die Anlageberatung des HI Strategie 1 und der bis dahin ruhenden Hülle wurde Leben eingehaucht. Werfen wir also nach diesen 100 Tagen einen Blick darauf, was die beiden Fondsberater Martin Garske und Markus Sievers zusammen mit ihren Risiko-Kontrolleuren Kathrin Nordhues und Detlev Reichert seitdem mit dem Fonds erreicht haben.

Der HI Strategie 1 weist Stand 16. Januar 2014 eine Wertsteigerung von 2,94% auf. Laut apano- Marketingunterlagen strebt der Fonds eine durchschnittliche Jahresrendite von 5-7% an. Das  Zwischenergebnis zeigt, dass bei günstigen Marktbedingungen auch deutlich mehr herauskommen kann. Wie aber ist das eingegangen Risiko zu bewerten? Hier steht eine aufs Jahr hochgerechnete Volatilität von 2,74. Die Sharpe Ratio – das ist das Verhältnis zwischen Ertrag und dem dafür eingegangenem Risiko – ergibt auch im direkten Wettbewerbervergleich für diesen Zeitraum einen  beeindruckend guten Wert. Die längste Wartezeit auf einen neuen Höchststand betrug drei Wochen. Der temporäre maximale Kursrückgang lag bei -1,22%, ein weiterer überdurchschnittlich guter Wert im Wettbewerbervergleich.

Das alles sind Zahlen, die genau das widerspiegeln, was der Fonds sein möchte: ein profitabler Langweiler. Erklärtes Ziel des apano- Anlageausschusses ist es, das anvertraute Geld so zu managen, dass es stressfrei wächst. 66% positive Tage und ein maximaler Tagesverlust von gerade mal -0,34% belegen, dass dieser erste selbst gemanagte Fonds von apano dazu in der Lage ist,  relaxten attraktiven Wertzuwachs zu generieren.

Wir glauben nicht, dass der typische Anlagemix aus Aktien und Festverzinslichen weiterhin so gut funktioniert wie  in vergangenen Jahren, denn die äußerst niedrigen Zinsen im Markt sind Renditekiller für jeden Mischfonds klassischer Bauart. Deshalb managen wir den Fonds auf Basis eines Korbes aus alternativen Investmentbausteinen gekoppelt mit klassischen Elementen.  Die Zusammensetzung erfolgt in Einklang mit einem von uns entwickelten globalen Stimmungsindex.

Die unmittelbaren Feedbacks der Besucher unserer Deutschland-Tour im November vergangenen Jahres sowie die täglich hereinkommenden neuen Mittelzuflüsse zeigen uns, dass die Philosophie dieses vermögensverwaltenden Mischfonds auf Zustimmung und Interesse stößt. Der HI Strategie 1 steuert mit hoher Geschwindigkeit auf die 10-Mio-Volumensgrenze zu, was für einen jungen Fonds 100 Tage nach Handelsstart ein sehr schönes Zwischenergebnis ist.

apano-Stimmungsindex wieder optimistisch

Eindrucksvoll haben sich die Bullen an den Aktienmärkten zurückgemeldet und den Schwächeanfall vom Montag innerhalb von 24 Stunden wieder egalisiert. Damit ist der apano-Stimmungsindex wieder in das optimistische Szenario zurückgekehrt.

Flankiert wurde dies durch einen leichten Rückgang beim Goldpreis, was wir positiv werten. Negativ hingegen präsentieren sich heute erneut die Industriemetalle. Diesen Indikator bewerten wir mittlerweile nur noch mit neutral. Ohnehin ist – trotz historischer Höchststände im DAX und S&P 500 – das optimistische Szenario derzeit fragil.

Neben den Industrierohstoffen bremst  weiterhin die Verfassung der Emerging Markets – sowohl deren Renten- als auch Aktienmärkte zeigen sich weiterhin labil und volatil.  Aber auch der wichtige Stimmungsindikator Japan hat sich noch nicht ganz aus seiner seit Jahresanfang zu konstatierenden Kursschwäche befreien können.

Erst oberhalb von 16.000 Punkten im Nikkei 225 gehen wir davon aus, dass der gestrige Abtaucher des apano-Stimmungsindex in das zuversichtliche Szenario bloß ein Warnschuss der Märkte war. Wir bleiben in unserem Fonds HI Strategie 1 optimistisch positioniert, werden aber – genau wie gestern- unsere Allokation heute nicht verändern.

Erfahren Sie mehr über den apano-Stimmungsindex.

 

apano-Stimmungsindex im zuversichtlichen Szenario

Erstmals seit Mitte Dezember wechselte heute Morgen der apano-Stimmungsindex des HI Strategie 1 vom optimistischen ins zuversichtliche Szenario. Das Jahr 2014 fing ungewöhnlich an: Gleich der erste Handelstag bescherte den Aktien-Anlegern an allen bedeutenden Handelsplätzen Verluste. So etwas war seit Jahren nicht mehr passiert.

Auch das noch seltenere Ereignis, nämlich dass auch die darauf folgende erste volle Handelswoche des neuen Jahres unterm Strich nur eine Nullnummer war, trat ein. Alles bislang nicht dramatisch und nach den hohen Zuwächsen in 2013 auch mehr als legitim. Aber trotzdem: Wieso ist die gute Stimmung so  plötzlich verflogen?

Ganz das Interesse an Aktien verloren haben die Anleger jedoch nicht: Die Börsen der Iberischen Halbinsel profitierten von den ersten Tagen des neuen Jahres ebenso wie ausgewählte Einzeltitel. Immerhin gibt es z.B. im DAX vier Werte, die seit Jahresanfang bereits 5% zugelegt haben.  Aber es muss auch konstatiert werden, dass derzeit fast jeder zweite DAX-Titel seit Jahresanfang im negativen Terrain steht.

Die Profiteure des noch jungen Jahres sind bislang außer den oben genannten beispielhaften Ausnahmen die Edelmetalle und Anleihen mit moderatem Risikoprofil. Am negativen Ende der Skala stehen Anleihen von Schwellenländern und viele der asiatischen Aktienmärkte.

Der apano-Stimmungsindex bewertet täglich einen Korb wichtiger globaler Einzelmärkte. Jeder Markt ist dabei individuell gewichtet. Die Beobachtungsergebnisse werden zueinander in Beziehung gestellt und über ein Punktesystem ausgemessen. Die seit Jahresanfang angesammelten Kursrückgänge in den USA und Fernost sind jetzt auf einem Niveau angekommen, das zu deutlichen Punktabzügen in unserem apano-Stimmungsindex führt.

Mit dem heutigen 14. Januar ist der Index erstmals seit dem 18. Dezember von „optimistisch“ auf „zuversichtlich“  umgeschwenkt. Dies bedeutet für uns erhöhte Wachsamkeit. Sollte sich der amerikanische oder der japanische Aktienmarkt heute Abend bzw. heute Nacht nicht deutlich erholen, werden wir morgen in dem von uns gemanagten Fonds HI Strategie 1 (WKN A1J9E9) reagieren und eine etwas vorsichtigere Positionierung einnehmen.