Mischfonds apano HI Strategie 1 mit erfolgreichem ersten Jahr

Der vermögensverwaltende Mischfonds apano HI Strategie 1 wurde vor einem Jahr, am 19.07.2014, aufgelegt. Handelsstart war der 08.10.2014. Angesichts der geopolitischen Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten sowie starken Marktschwankungen sind wir mit seiner soliden Wertentwicklung zufrieden.

Die Idee war es, den Fonds mit einem konsequenten Long-Short-Ansatz zu managen, um auch bei fallenden oder stagnierenden Märkten Erträge erzielen zu können. Die Philosophie des apano HI Strategie 1 stößt bei Investoren auf ein positives Echo: Inzwischen betreut apano ein Fondsvolumen von mehr als 37 Millionen Euro, was für einen so jungen Fonds ein ausgesprochen erfreuliches Ergebnis ist.

Hinsichtlich Wertentwicklung zeichnete sich das 2. Quartal durch ein bewegtes, aber positives Marktumfeld aus, den der apano HI Strategie 1 mit einem Plus von 0,81% abschloss. Der Mai entpuppte sich dabei als der beste Monat: Während im April die Ukraine-Krise noch auf die Stimmung drückte, zogen die Aktienmärkte im Mai wieder an – der DAX knackte im Juni sogar die 10.000-Punkte-Marke.

Der apano-Stimmungsindex, das Marktbarometer des apano HI Strategie 1, machte bereits früh auf kleinere Korrekturen aufmerksam, bevor es zu Marktverwerfungen kam. Mit Hilfe des apano-Stimmungsindex kann täglich genau bestimmt werden, in welcher Verfassung sich die globalen Märkte bewegen. Das Fonds-Portfolio wird diesem Index entsprechend ausgerichtet. So hat der Anleger die beruhigende Gewissheit, stets passend zur vorherrschenden Marktstimmung investiert zu sein.

Der Fonds will – salopp ausgedrückt – ein „profitabler Entspannter“ mit stabilem Wertzuwachs sein. Letzteres hat er mit Bravour erreicht: Die Schwankungen und temporären Kursrückgänge des letzten Quartals waren sogar weniger ausgeprägt als angenommen. Mit der Wertentwicklung des apano HI Strategie 1 sind wir sehr zufrieden.

Volatiler Stimmungsverlauf an den Börsen

Die Märkte zeigten sich gestern merklich erleichtert, dass die globalen Krisenherde in der Ukraine und im Nahen Osten sowie auch die portugiesische Banco Espirito Santo keine weiteren Wellen schlugen. In der Folge konnten die europäischen Aktienmärkte die schlechte Stimmung der letzten Tage ablegen und ihre Verluste aufholen – wie schon so oft unterstützt durch die positiven Vorgaben ab Eröffnung der US-Börsen.

Ein besonderer Blick galt den US-Verbraucherpreisen. Sie stiegen 0,3% zum Vormonat sowie auf 2,1% auf Jahressicht. Damit lagen die Werte unter den Erwartungen vieler Marktteilnehmer. Sicher hätten höhere Werte die Spekulation um den Zeitpunkt der Zinserhöhung in den USA angeheizt. In der Folge legte auch Gold den „Krisenmodus“ ab.

Aufgrund dieser Lage sowie nicht zuletzt auch durch die sich normalisierenden Volatilitäten der Aktienmärkte konnte der apano-Stimmungsindex wieder (wenn auch knapp) ins optimistische Szenario wechseln.

Allerdings bleibt die Erkenntnis, dass die geopolitischen Krisenherde jederzeit erneut aufflammen können und aus technischer Sicht an den europäischen Aktienmärkte noch wichtige Widerstandsmarken zu nehmen sind. Dennoch bewerten wir das Umfeld für Aktieninvestments nicht ungünstig und werden die Aktienquote umsichtig anheben.

Der Flugzeugabsturz von MH17 und geopolitische Krisen drücken Aktienmärkte

Die Aktienmärkte gerieten Ende der letzten Woche deutlich unter Druck. Zunächst standen die Sanktionen gegen Russland im Fokus. Die Tatsache, dass erstmals auch große Unternehmen direkt betroffen waren, drückte am Donnerstag die europäischen Aktien ins Minus. Später erholten sich die Märkte von ihren Tiefs, jedoch drückten die Nachrichten über den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeuges MH17 die Märkte dann deutlich ins Minus.

Am Freitag setzte dann in den US-Märkten eine deutliche Erholung ein und wichtige US-Indizes eroberten bedeutende technische Marken zurück. Auffällig war, dass erneut die europäischen Aktienmärkte, die sich in der jüngeren Vergangenheit anfälliger zeigten, besonders unter Druck gerieten und auch eine Erholung wie an den US-Märkten ausblieb.

Der apano-Stimmungsindex registrierte diese Rückgänge an den Aktienmärkten. Zudem kamen seitens der Rohstoffmärkte sowie auch seitens der deutlich gestiegenen Volatilität negative Signale. Einzig positiv veränderten sich die Risikoanleihen von Spanien. Insgesamt verließ der apano-Stimmungsindex erneut das erst kürzlich zurückgewonnene optimistische Szenario und tauchte am Freitag recht deutlich ins zuversichtliche Szenario ab.

In Bezug auf unseren Fonds, den apano HI Strategie 1, werden wir zunächst  die weitere Entwicklung eng am Markt beobachten. Gerade die geopolitischen Krisen in der Ukraine sowie auch in Israel bzw. dem Gazastreifen erhöhen die Marktvolatilität spürbar. Von der makroökomischen Seite kommen gemischte Daten, die sowohl den Optimisten als auch dem Pessimisten Nahrung bieten. Aufgrund der Tatsache, dass sich die US-Märkte sowie auch die asiatischen Märkte widerstandsfähiger darstellen, fassen wir eine Reduzierung des Risikos an den europäischen Aktienmärkten ins Auge.

Investorenstimmung kühlt etwas ab

Der apano-Stimmungsindex hat heute auf die Entwicklung der letzten Tage reagiert und vom optimistischen ins zuversichtliche Szenario gewechselt. Nachdem wir in der letzten Woche noch neue Höchststände an wichtigen Aktienmärkten gesehen haben, ist es für viele Investoren jetzt wichtig, dass die Unternehmenszahlen die hohen Bewertungen auch wiederspiegeln.

Die neue Berichtssaison für das 2. Quartal startete gestern in den USA mit Alcoa. Der Aluminiumhersteller gilt als wichtiger Konjunkturindikator, da er konjunktursensitive Industrien wie Fluggesellschaften, Automobilhersteller und das Baugewerbe beliefert. Im Vorfeld der Veröffentlichung waren viele Investoren nervös und einige Investoren nahmen ihre Gewinne mit.

Der S&P 500 verlor knapp 1% von seiner Spitze. Deutlich nervöser zeigten sich die europäischen Investoren. Der Dax beispielsweise verlor fast 2,5%, der Eurostoxx 50 sogar mehr als 3%.

Nachdem Alcoa gestern nach Börsenschluss gute und besser als erwartete Zahlen präsentierte, erholte und stabilisierte sich der US-Markt zunächst. Etwas auffällig ist allerdings, dass sich die asiatischen Märkte heute Nacht im roten Bereich bewegten und sich den US-Vorgaben nicht entziehen konnten.

Auch der DAX und der Eurostoxx 50 können heute Vormittag nicht von den guten Unternehmenszahlen Alcoas profitieren. Die Stimmung bleibt angespannt – nicht zuletzt auch wegen der Lage in Israel und den anderen geopolitischen Krisenherden.

Für unseren vermögensverwaltenden Fonds apano HI Strategie 1 werden wir uns, wenn sich das zuversichtliche Szenario im heutigen Handel bestätigt, leicht defensiver ausrichten. Dabei werden wir voraussichtlich vor allem Positionen aus dem europäischen Markt reduzieren, der sich anfälliger zeigt als der US-Aktienmarkt.

Fondsvolumen von 30 Mio. Euro erreicht

Der apano HI Strategie 1 nimmt weiter an Fahrt auf: Nach nur 8 Monaten hat der Fonds eine Größe von 30 Mio. Euro erreicht. Damit ist unser Mischfonds nun bereits doppelt so groß wie 35% der Wettbewerberprodukte. Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch. Das Interesse sowohl bei Privatinvestoren als auch bei Vermögensverwaltern und Banken hat von Beginn an unsere Erwartungen übertroffen.

Auch mit der Wertentwicklung sind wir zufrieden. So sind seit Handelsstart 63% aller Handelstage positiv und der maximale Drawdown liegt bei gerade einmal -2,59%.

Die Stabilität des apano HI Strategie 1 führen wir vor allem auf den apano-Stimmungsindex zurück. Dieser identifiziert die globale Marktstimmung und stellt die Basis der zu treffenden Anlageentscheidungen dar.

Das Portfolio wird durch die Identifikation der global vorherrschenden Stimmung an die Laufrichtung der Märkte angepasst, so dass der Fonds von der aktuellen Situation profitieren kann.

Der apano HI Strategie 1 hat sich in der Ukraine-Krise bewährt und seinen wertstabilen Charakter beweisen können. Wir wollen mit dem apano HI Strategie 1 weiter der „profitable Entspannte“ unter den Mischfonds sein.

Wandelanleihen immer beliebter

Die hohe Liquidität hat in den vergangenen Wochen den weltweiten Aktienmärkten Rekordstände beschert. Davon konnten auch Wandelanleihen profitieren. Die positive Stimmung hat dem Markt für Neuemissionen starken Auftrieb verliehen: So verzeichnet Europa seit Anfang Juni zwölf verschiedene Wandelanleihen im Wert von ca. 4,5 Milliarden Euro. In den USA erzielten die 19 Neuemissionen seit Anfang Juni bereits ein Gesamtvolumen von über sechs Milliarden US-Dollar.

Diese aussichtsreiche Entwicklung deutete sich schon im seit Jahren ereignisreichsten 4. Quartal 2013 an: Die Wandelanleihen-Emissionen fuhren ein Gesamtvolumen von 31 Mrd. USD ein*.

Ein gutes Beispiel ist der Man Convertibles Global EUR (WKN: A0JJYB), der bereits seit März 2006 im Rennen ist. Seit Auflegung hat der Fonds eine Gesamtrendite von 44,3% erzielt und somit per Mai einen neuen Höchststand erreicht. Im letzten Kalenderjahr verbuchte Man Convertibles Global EUR 16,9% – die zweitbeste Performance in der bisherigen Kurshistorie des Fonds. Im Crashtest von DAS INVESTMENT 02/14 belegte der Fonds sogar den zweiten Platz.

Was sind Wandelanleihen?

Wandelanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anleger das Recht einräumen, die Anleihe in Aktien der Gesellschaft umzutauschen. Sie sind mit den Vorteilen von Anleihen ausgestattet (fixe Verzinsung; typischerweise leicht tiefer als bei gewöhnlichen Anleihen; Rückzahlung bei Verfall zu einem bestimmten Preis).

Steigt der Wert der Aktien, gilt dies aufgrund des Umwandlungsrechts tendenziell auch für die Wandelanleihen dieses Emittenten. Da die Wandelanleihe eine Kombination aus einer Anleihe und einer Aktienoption darstellt, ist der Kurs der Wandelanleihe vergleichbar mit der Summe beider Komponenten.

Diese Eigenschaften machen sie zu einem idealen Instrument, um das Risiko eines reinen Aktienportfolios  zu reduzieren und gleichzeitig die Chance beizubehalten, am Aufwärtstrend teilzuhaben. Wandelanleihen können die Volatilität eines Gesamtportfolios verringern und es effizienter machen.

Wollen Sie mehr über Wandelanleihen erfahren? Dann informieren Sie sich über den Fonds Man Convertibles Global EUR: http://apano.de/produkte/investmentfonds/man_convertibles_global/

*Quelle: Man-Datenbank.

EZB senkt erneut die Zinsen – wird jetzt alles gut?

Wie erwartet hat Mario Draghi die Leitzinsen, die bisher bei 0,25% standen, auf 0,15% gesenkt. Ein neues Rekordtief! Weil die bisherigen Zinssenkungen noch nicht das gewünschte Ergebnis gebracht haben, geht die EZB jetzt einen Schritt weiter. Sie fordert Strafzinsen in Höhe von 0,1% von Banken, die ihr Geld bei der EZB parken und es nicht an Unternehmen (in Form von Krediten) verleihen.

Darüber hinaus stellt die EZB den Banken weitere 400 Mrd. Euro an Notenbank-Krediten zur Verfügung. Diese sollen an Private und Nicht-Finanzinstitute ausgeliehen werden. Einzige Auflage: Dieses Geld darf nicht zur Finanzierung von Immobilienkäufen verwendet werden. Zudem soll das ABS-Geschäft wiederbelebt werden. Wir erinnern uns: ABS sind mit Sicherheiten verbriefte Kredite, die erheblich zu dem Beinahe-Kollaps der Finanzmärkte 2008 beitrugen und seitdem vielerorts in Verruf sind.

Hinter den mit höchster Sicherheit (AAA) bewerteten Arrangements standen gebündelte Kreditforderungen. Diese enthielten neben Top-Schuldnern auch jede Menge „Subprimes“, also zweit- und drittklassige Bonitäten bis hin zu „faulen“ Krediten.

Mit diesem Maßnahmenpaket „schießt die EZB aus allen Rohren“. Die Börse hatte viele dieser Schritte bereits erwartet und im Vorfeld bereits zugelegt. Direkt nach der Entscheidung knackte der DAX erstmals die historische Höchstmarke von 10.000 Punkten – wenn auch nur für einen kurzen Moment.

Jetzt ist diese Unsicherheit aus dem Markt. Dennoch wollen wir das auch kritisch hinterfragen. Wie schlimm steht es um die Wirtschaft der Eurozone wirklich, wenn erneut so schweres Geschütz aufgefahren werden muss? Wie stark sieht die EZB die Deflationstendenzen in der Eurozone bzw. in einzelnen Mitgliedsstaaten?

Nun, es scheint, als würde es weitere Gewinne an den Börsen geben können. Es ist aber unseres Erachtens auch sicher, dass zunächst einmal insbesondere der Alternativmangel an attraktiven Anlagemöglichkeiten die Aktienmärkte getrieben hat. Auf dem erreichten Niveau bewertet die Börse die Unternehmen recht ambitioniert.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Der Markt hat eine Bewertung aufgebaut, als wenn die Geschäfte der Unternehmen glänzend liefen. Davon sind viele Länder und Branchen aber noch weit entfernt. Das erste Quartal 2014 verlief weitgehend enttäuschend.

Nun warten wir alle auf die kommende Berichtssaison zum 2. Quartal. Hier muss sich nun bestätigen, dass die Unternehmensgewinne endlich wieder kräftig steigen. Los geht es wie üblich am 4. Juli mit Alcoa. Bis dahin erwarten wir, dass der Juni durchaus nervös und volatil werden könnte.

Fondsvolumen auf 25 Mio. Euro gestiegen

Der apano HI Strategie 1 hat rund 7 Monate nach Handelsstart ein Fondsvolumen von 25 Mio. Euro erreicht. Damit hat er bereits nach dieser kurzen Zeit ein Drittel der Wettbewerber hinter sich gelassen: Denn laut Medienberichten liegen mehr als 30% der Vermögensverwaltenden Fonds bei einem Fondsvolumen von unter 15 Mio. Euro.

In den Kurskapriolen der letzten Monate, insbesondere infolge der Ukraine-Krise, konnte der Fonds seinen wertstabilen Charakter beweisen. Dies ist vor allem auf den apano-Stimmungsindex zurückzuführen, der die global vorherrschende Marktstimmung identifiziert und somit die Basis der Anlageentscheidungen darstellt.

Sowohl bei Privatinvestoren als auch bei Anlageberatern, Vermögensverwaltern und Banken stößt der aus 8 Anlagestilen plus Cash aufgebaute Ansatz, in dem klassische und alternative Portfolioelemente in variablen Gewichtungen miteinander kombiniert werden, auf ein höchst positives Echo.

Wir freuen uns über die bisherige Entwicklung des apano HI Strategie 1 und blicken gespannt und optimistisch auf den zukünftigen Weg des Fonds. Der apano-Stimmungsindex wird uns dabei als wichtiger Kompass zur Seite stehen und uns auf den verschlungenen Pfaden der Märkte eine wertvolle Hilfe sein.

Die Märkte erleiden deutlichen Dämpfer

Gestern ist Europa holprig, aber zunächst positiv gestartet. Auch die Wallstreet eröffnete ihren Handel noch freundlich. Doch schon wie einige Male in der letzten Zeit bauten sich die Verluste der Nasdaq – also der Technologiebörse – deutlich aus. Die Nasdaq schloss mit -3,1%. Damit verzeichnet sie den größten Tagesverlust seit November 2011. Im Sog dieser Börse wurden auch nahezu alle anderen Börsen rund um den Globus teils sehr deutlich mit nach unten gezogen.

In unserem Blog vom 07.04.2014 berichteten wir bereits über die besondere Situation bei den Technologiewerten. Gerade diese sowie auch die Biotechwerte gehörten zu den Lieblingen der Investoren der letzten Jahre. Diese Euphorie verschwindet gerade. Unter der Oberfläche der großen Indizes brodelt es, da es eine Umschichtung gibt von eben diesen Technologiewerten hin zu den traditionellen Value-Werten, die meist einen defensiveren Charakter haben.

Dieser Wechsel der Lieblinge lastet nicht nur auf dem Gesamtmarkt, sondern auch auf vielen alternativen Long-Short-Managern. Meist sucht sich ein solcher Manager aussichtsreiche Werte für seine Kaufseite (Long). Eben diese waren in der Vergangenheit wachstumsorientierte Werte (also Technologie-, aber auch wachstumsabhängige andere Werte). Auf der Verkaufsseite stehen meist die weniger aussichtsreichen Unternehmen. Während also Long-Short-Produkte in Korrekturphasen der Märkte meist deutlich besser abschneiden als der Gesamtmarkt, ja marktneutrale Long-Short-Manager häufig sogar in diesen Phasen gewinnen, ergibt sich aktuell ein differenziertes Bild, d.h. einige Long-Short-Manager erfüllen gerade die in sie gesteckte Erwartung, andere aber auch nicht.

Der apano-Stimmungsindex präsentiert sich vor diesen Marktgeschehnisse im zuversichtlichen Szenario – wenn auch nur noch knapp. Bei dem von uns gemanagten Fonds apano HI Strategie 1 haben wir seit den ersten Korrekturen der Nasdaq Anfang April die Long-Short-Manager abgebaut, die aktuell Schwierigkeiten mit dem Markt haben. Wir werden auch erst wieder Positionen aufbauen, wenn eine Stabilisierung dieser Produkte stattgefunden hat. Insgesamt haben wir in den letzten Tagen die „konservativen“ Manager stärker gewichtet.

Sicher wird es weiter spannend bleiben und aktuell werden alle darauf schauen, wie die Wallstreet heute eröffnet und verläuft.

Schwacher Nikkei belastet Stimmung – schnelle Erholung scheint in Sicht

Wir hatten an dieser Stelle bereits über die Entwicklung der Börsenlieblinge der letzten Jahre berichtet. Namentlich Biotechnologie- und Internetwerte standen bei Investoren aller Art hoch in der Gunst. Doch zuletzt ermüdete dieses Interesse und Investoren wollen aus dem hohen Bewertungsniveau heraus, was an der Entwicklung des auf diesen Bereich konzentrierten Nasdaq-Index deutlich zu sehen ist.

Die schlechte Stimmung dort schlug auch auf die breiter gefassten Märkte wie den DAX, den Eurostoxx oder auch auf den S&P 500 durch. Letztlich gab es zwar Verluste, die Märkte präsentierten sich in den letzten Tagen andererseits aber in einem technisch robusten Zustand und aktuell sehen wir eine Erholung und Stabilisierung.

Auch der apano-Stimmungsindex spiegelt diese Stabilität wider. Dennoch registrieren wir aktuell, dass Gold technisch stärker wird und der japanische Aktienindex Nikkei unter relevante Unterstützungslinien gefallen ist. Der Kursverlust des Nikkei am letzten Handelstag hat sicher zwei Gründe: Es ist zum einen eine Reaktion auf die Kurskorrekturen, die Aktien global erlebt hatten. Der Nikkei hat darauf bisher nicht reagiert. Es ist andererseits in der Politik der japanischen Notenbank zu sehen, die eine Auswertung der jährlichen Liquiditätszufuhr über die jetzigen 500 Milliarden nicht plant.

Dadurch präsentierte sich der apano-Stimmungsindex heute Morgen nicht mehr „optimistisch“, sondern nur noch „zuversichtlich“. Bereits vorgestern, als wir über die Nasdaq berichteten, haben wir einige Umschichtungen in unserem Fonds apano HI Strategie 1 unternommen, um den aufkeimenden Risiken Rechnung zu tragen.

Dies sollte zunächst als Reaktion auf die leicht geänderte Stimmung ausreichen. Die aktuelle Erholungstendenz an den Märkten lässt vermuten, dass die Stimmung wieder aufhellt. Die momentane Entwicklung bei Gold sowie die nachbörsliche Entwicklung beim Nikkei unterstreichen dies.